Grundlagen
So arbeitet ZORYVO
Jede neue E-Mail geht denselben Weg: ankommen, zuordnen, verstehen, verteilen, erledigen, festhalten. Hier ist jeder Schritt erklärt, auch was passiert, wenn ZORYVO unsicher ist.
Der Weg einer E-Mail in sieben Schritten
Die Schritte laufen bei jeder neuen E-Mail von selbst ab. Das Ergebnis sehen Sie an der E-Mail im Posteingang.
Die E-Mail kommt an
Google und Microsoft melden neue E-Mails sofort an ZORYVO. Zusätzlich gleicht ZORYVO alle 30 Minuten ab, geteilte Postfächer bei Microsoft ruft es alle 5 Minuten ab. ZORYVO speichert die E-Mail in seiner Datenbank in Frankfurt; in Ihrem Postfach bleibt sie, wo sie ist.
Zuordnen, noch ohne KI
ZORYVO sucht den Absender in Ihrer Kundendatenbank: Die Adresse führt zum Kontakt, die Domain zur Firma. Bekannte Absender wie Finanzämter, Krankenkassen oder Banken erkennt eine gepflegte Domainliste. So steht die Kategorie des Absenders fest, bevor eine KI die E-Mail sieht, und Vorgaben wie „Privat wird nicht von der KI verarbeitet“ greifen rechtzeitig.
Newsletter und automatische E-Mails aussortieren
Newsletter, Werbung und automatische Benachrichtigungen erkennt ZORYVO an technischen Kopfzeilen und an Absendern wie no-reply, ganz ohne KI. Sie werden als „automatisch“ markiert und, wenn keine Regel etwas anderes sagt, nicht weiter verarbeitet.
Die Analyse
Ein einziger KI-Aufruf liest die E-Mail und liefert Kategorie, Priorität, eine kurze Zusammenfassung, Stimmung, Sprache, ob etwas zu tun ist, und den Arbeitsplan: jede Aufgabe, die in der E-Mail steckt, mit den nötigen Angaben, der Textstelle als Beleg, einer Begründung und einer Sicherheit in Prozent. Eine E-Mail kann mehrere Aufgaben enthalten, etwa eine Rechnung und einen Terminwunsch.
Verteilen, ohne KI
Für jede Aufgabe entscheidet fester Programmcode, keine KI: Welche Automation ist zuständig? Ist sie für Sie freigeschaltet und eingeschaltet? Welche Regeln greifen, welcher Modus gilt? Daraus entsteht je Aufgabe ein Auftrag für genau eine Automation.
Erledigen in der richtigen Reihenfolge
Die Automationen arbeiten ihre Aufträge ab, wo möglich gleichzeitig. Die Zuordnung des Kontakts kommt zuerst, die Antwort zuletzt: Sie wartet auf alles, was in sie hineingehört, etwa freie Termine oder eine erfasste Rechnung, und wird zu einer einzigen E-Mail. Je nach Modus entsteht ein Vorschlag, eine Freigabe oder ein erledigter Schritt.
Ergebnis und Protokoll
An der E-Mail steht unter „Was ZORYVO daraus gemacht hat“ jede Aufgabe mit Zustand, Modus, der Regel, die gegriffen hat, und dem Ergebnis. Was ZORYVO und Ihr Team getan haben, steht im Protokoll.
Wenn ZORYVO unsicher ist
ZORYVO rät nicht. Was nicht sicher ist, landet bei einem Menschen.
Sicherheitsschwelle
Aufgaben mit einer Sicherheit unter der Schwelle (Vorgabe 70 %, einstellbar von 50 bis 95 %) werden nicht verteilt. Sie stehen als Vorschlag im Arbeitsplan und laufen erst, wenn jemand „Übernehmen“ wählt.
Unklare Fälle
Erkennt die Analyse, dass etwas zu tun ist, aber nicht was, fragt ZORYVO unter „Braucht Aufmerksamkeit“: „Was soll mit dieser Mail passieren?“ Sie legen dann eine Aufgabe an, starten einen Lead oder eine Antwort oder wählen „Nichts tun“.
Daten und Fristen
Zeitangaben wie „nächsten Dienstag“ rechnet ZORYVO vom Datum der E-Mail aus, in Ihrer Zeitzone und mit den Feiertagen Ihres Bundeslandes. Ist ein Datum nicht eindeutig, bleibt es offen, statt geraten zu werden.
Wiederholte Fehler
Scheitert die Analyse dreimal, wird die E-Mail als blockiert markiert und erscheint unter „Braucht Aufmerksamkeit“.
Was die Zustände bedeuten
ausgeschlossen
Bewusst nicht verarbeitet, weil eine Regel oder der Vorfilter es so sagt. Die verantwortliche Regel steht dabei.
angehalten
Wartet auf einen Menschen, etwa auf eine Freigabe oder wegen einer Sicherheitsregel.
blockiert
Konnte nicht sicher verarbeitet werden, etwa wegen eines Fehlers oder unklarer Angaben. Steht unter „Braucht Aufmerksamkeit“.
pausiert
Eine ganze Automation ist nach wiederholten Fehlern angehalten und wartet, bis jemand sie wieder freigibt.
Ein stilles Überspringen gibt es nicht: Jede Aufgabe hat einen Zustand und einen Grund.
Eingreifen im Arbeitsplan
Sie sind nicht an das Ergebnis der KI gebunden. An jeder E-Mail greifen Sie ein.
Warum?
Zu jeder Aufgabe zeigt ZORYVO die Textstelle, die Begründung, die Sicherheit und die Regel, die gegriffen hat.
Streichen
Eine Aufgabe, die nicht passt, streichen Sie; das lässt sich wieder rückgängig machen.
Übernehmen
Einen unsicheren Vorschlag übernehmen Sie mit einem Klick; dann läuft er wie jede andere Aufgabe.
Neu starten
Einen blockierten Auftrag starten Sie neu, sobald die Ursache behoben ist.
Neu analysieren
Die E-Mail lässt sich neu analysieren; das zählt zum Kontingent und geht höchstens 30-mal je Stunde.
Jeder Eingriff steht im Protokoll.
Gut zu wissen
Auch gesendete E-Mails zählen
ZORYVO liest auch E-Mails, die Sie aus Ihrem Postfach senden, aber knapper: Worum haben Sie gebeten, was haben Sie zugesagt, bis wann? Daraus entstehen Erwartungen, Fristen und Merkpunkte zum Kontakt.
Antworten Sie selbst auf eine E-Mail, für die ZORYVO schon einen Entwurf vorbereitet hat, erkennt ZORYVO das: Der Entwurf wird als überholt beendet und nicht mehr gesendet.
Ältere E-Mails und das Scharfschalten
Beim Verbinden wählen Sie, ob ZORYVO ältere E-Mails einliest: keine, oder die der letzten 30, 90 oder 365 Tage. Aus diesen E-Mails entstehen nur Vorschläge für Kontakte und Rechnungen, nie Antworten, Termine oder Erinnerungen.
Solange die Automationen nicht scharf geschaltet sind, gilt jede E-Mail als Import: ZORYVO analysiert und schlägt vor, handelt aber nicht nach außen. Scharf schaltet nur die Rolle Owner, und das lässt sich jederzeit zurücknehmen.
Hochgeladene Dateien
Dateien, die Sie auf der Seite „Hochladen“ oder an einem Kontakt, einer Firma oder einem Lead hochladen, liest ZORYVO ähnlich wie eine E-Mail: Text gewinnen, Dokumentart erkennen, zuordnen, Angaben herausschreiben.
Aus Dateien entstehen nur Vorschläge. Sie prüfen jeden an der markierten Textstelle und übernehmen ihn oder nicht. Nach außen geht aus einer Datei nichts von selbst.
Kontingent
Ihr Zugang hat ein monatliches Kontingent für analysierte E-Mails und eines für hochgeladene Dateien. Ist das Kontingent für E-Mails erreicht, werden neue E-Mails weiter gespeichert und erst im nächsten Monat oder nach einer Erweiterung analysiert. Den Verbrauch sehen Sie in den Einstellungen.
Weiterlesen
Regeln, Freigaben und Notbremse
Wie Sie festlegen, was ZORYVO selbst erledigt, was auf Sie wartet und was nie passiert.Die Arbeitsbereiche
Übersicht, Posteingang, Freigaben, Aufgaben, Rechnungen, Termine, Hochladen und Benachrichtigungen.Die Kundendatenbank
Kontakte, Firmen und Leads aus Ihren E-Mails, in Kategorien sortiert und mit Quelle belegt.
ZORYVO ist im Pilotbetrieb
Zugänge richten wir derzeit persönlich ein. Wenn Sie ZORYVO in Ihrem Unternehmen ausprobieren möchten, schreiben Sie uns über das Formular „Zugang anfragen“.