Vertrauen
Sicherheit und Datenschutz
ZORYVO arbeitet mit Ihrer Geschäftspost. Darum gelten feste Regeln: wo die Daten liegen, wer sie sehen darf, was die KI bekommt und was nie passiert.
Wo Ihre Daten liegen
Datenbank und Dateien liegen bei Supabase in einem Rechenzentrum in Frankfurt am Main. Die Anwendung läuft bei Vercel, ihre Server-Funktionen ebenfalls in Frankfurt. Inhalte Ihrer E-Mails und Personendaten liegen nur in dieser Datenbank und diesem Dateispeicher; andere Dienste bekommen nur, was sie für ihre Aufgabe brauchen.
Supabase
- Wofür
- Datenbank, Anmeldung, Dateispeicher
- Wo
- Frankfurt am Main
- Was er bekommt
- alle Inhalte
Vercel
- Wofür
- Betrieb der Anwendung
- Wo
- Server-Funktionen in Frankfurt
- Was er bekommt
- Anfragen der Anwendung; Protokolle ohne Personenbezug
Google Vertex AI
- Wofür
- KI-Analyse und Entwürfe
- Wo
- nur Regionen in der EU
- Was er bekommt
- Inhalte, die die KI für ihre Aufgabe lesen muss
Mistral
- Wofür
- KI als Ausweich, wenn Vertex ausfällt
- Wo
- EU-Endpunkt
- Was er bekommt
- wie Vertex; für Ihr Unternehmen abschaltbar
Inngest
- Wofür
- Hintergrundaufgaben und Zeitpläne
- Wo
- Cloud-Dienst
- Was er bekommt
- nur Kennungen und Status, keine Inhalte
Sentry
- Wofür
- Fehlerberichte
- Wo
- EU-Region
- Was er bekommt
- Fehlerberichte ohne Inhalte
Brevo
- Wofür
- System-E-Mails wie Einladungen und Benachrichtigungen
- Wo
- EU
- Was er bekommt
- Name, Adresse und Links; nie Inhalte Ihrer E-Mails
Antworten an Ihre Kontakte gehen über Ihr eigenes verbundenes Postfach. Außerdem im Einsatz: Google Pub/Sub für die Push-Meldungen von Gmail (nur Postfachadresse und eine Kennung), healthchecks.io für die Verfügbarkeitsprüfung (nur Zeitstempel) und Telegram für Störungsmeldungen an uns als Betreiber (ohne Inhalte aus Ihren E-Mails). Die vollständige Liste mit Rechtsgrundlagen steht in der Datenschutzerklärung.
Getrennte Daten je Unternehmen
Jedes Unternehmen sieht nur seine eigenen Daten. Die Trennung setzt die Datenbank selbst durch (Row-Level-Security), nicht nur die Oberfläche: Jede Abfrage läuft mit den Rechten der angemeldeten Person, auch Hintergrundaufgaben sind auf genau ein Unternehmen beschränkt, und jede Datei liegt unter der Kennung ihres Unternehmens.
Innerhalb Ihres Unternehmens entscheiden Rollen, Rechte je Postfach und die Sichtbarkeit von Kategorien, wer was sieht.
Was wir als Betreiber sehen
Als Betreiber sehen wir, was wir für den Betrieb brauchen: ob Verbindungen funktionieren, Fehlernummern, Nutzung. Inhalte sehen wir nicht: keine E-Mails, auch nicht Betreff und Absender, keine Kundendatenbank, keine Rechnungen, keine Dateien. Auch das setzt die Datenbank durch.
Brauchen wir für Support doch Einblick, geht das nur mit einer Support-Freigabe, die ein Owner erteilt:
Umfang
Nur die technischen Angaben fehlgeschlagener Schritte, oder alle Inhalte (mit zusätzlicher Bestätigung).
Dauer
24 Stunden, 48 Stunden (Vorgabe), 3 oder 7 Tage, höchstens 7 Tage.
Widerruf
Jederzeit, auch in einem pausierten Konto.
Nachweis
Jeder Zugriff steht in Ihrem Protokoll; beim ersten Zugriff bekommen Sie eine Benachrichtigung, danach höchstens eine Zusammenfassung am Tag.
KI und Ihre Daten
Nur mit Ihrer Entscheidung
Die KI-Analyse schaltet Ihr Unternehmen selbst ein: ein Owner oder wer das Recht „Firmeneinstellungen“ hat. Vorher wird die Rechtsgrundlage dokumentiert (Vertrag, berechtigtes Interesse oder Einwilligung), mit einer Begründung; ohne sie lässt sich die KI nicht einschalten. Ist die KI aus, speichert ZORYVO E-Mails nur.
KI in der EU
Die KI läuft über Google Vertex AI in einer EU-Region, als Ausweich über Mistral mit EU-Endpunkt; den Ausweich können Sie abschalten. ZORYVO selbst trainiert keine KI-Modelle mit Ihren Daten.
Daten, keine Anweisungen
Inhalte aus E-Mails und Dateien sind für ZORYVO Daten, keine Anweisungen. Findet die Analyse Hinweise auf versteckte Anweisungen an eine KI, geht nichts automatisch hinaus. Absender der Kategorien Privat und Personal verarbeitet die KI nicht (Schutz-Vorgabe).
Gekennzeichnet
Von der KI geschriebene E-Mails sind gekennzeichnet: mit einem sichtbaren Satz am Ende (Vorgabe: „Diese Nachricht wurde mit Unterstützung eines KI-Systems erstellt.“) und mit technischen Kopfzeilen. Bei automatisch gesendeten E-Mails lässt sich der Hinweis nicht abschalten; bei freigegebenen nur durch die Rolle Owner.
Dateien und Viren
ZORYVO führt Dateien nie aus und öffnet keine Makros. Bevor eine Datei ZORYVO verlässt, etwa in Ihr Google Drive oder OneDrive, muss eine Virenprüfung sie als sauber gespeichert haben. Ohne dieses Ergebnis liest ZORYVO die Datei nur intern und gibt sie nicht weiter. Anhänge unbestätigter Absender landen in einem eigenen Ordner „Ungeprüft“.
Schutz im Hintergrund
Verschlüsselte Zugänge
Die Zugangsschlüssel zu Ihren Postfächern speichert ZORYVO verschlüsselt (AES-256-GCM). Ihr Passwort bei Google oder Microsoft sieht ZORYVO nie.
Keine Inhalte in Protokollen
Technische Protokolle und Alarme enthalten keine Inhalte: keine Betreffzeilen, keine Texte, keine Adressen. Technische Angaben zu fehlgeschlagenen Schritten liegen verschlüsselt und sind nach 14 Tagen nicht mehr lesbar.
HTTPS und Sicherheits-Kopfzeilen
Die Anwendung ist nur über HTTPS erreichbar, mit strengen Sicherheits-Kopfzeilen, und lässt sich nicht in fremde Seiten einbetten; die einzige Ausnahme ist das Buchungs-Widget auf den Domains, die Sie eintragen.
Schutz vor Missbrauch
Anmeldung, Einladungen, Buchungsseiten und Kontaktformular sind gegen massenhafte Versuche begrenzt; öffentliche Formulare schützt ein selbst betriebenes Captcha ohne Drittanbieter.
Ihre Datenschutz-Werkzeuge
Die Rolle Owner erledigt Anfragen betroffener Personen direkt in ZORYVO:
Auskunft
Die Angaben zu einem Kontakt als JSON-Datei. Rechnungen, Dateiinhalte und Kalendereinträge enthält sie nicht.
Löschen
Einen Kontakt endgültig löschen, mit Vorschau je Bereich. Rechnungen bleiben erhalten; Kopien in Ihrem Laufwerk listet ZORYVO auf, löschen müssen Sie sie dort.
Sperren
Ein gesperrter Kontakt ist nur noch für Owner sichtbar und wird nicht mehr analysiert.
Papierkorb
Gelöschte Einträge der Kundendatenbank bleiben 30 Tage im Papierkorb, dann werden sie endgültig gelöscht.
Export
Kundendatenbank und Rechnungen als CSV.
ZORYVO löscht E-Mails, Analysen und Protokolle nicht von selbst nach einer Frist; eine wählbare Aufbewahrungsfrist gibt es nicht.
Für Ihre Mitarbeiter und den Betriebsrat gibt es Vorlagen zum Herunterladen.
Was ZORYVO nie tut
Manches ist fest ausgeschlossen, ganz gleich, wie Sie ZORYVO einstellen.
- Zahlungen auslösen oder auf Ihr Bankkonto zugreifen
- Werbung oder Newsletter an Ihre Kontakte verschicken
- Mahnungen mit Gebühren oder rechtlichen Folgen schreiben
- als Archiv nach GoBD dienen; das Original bleibt in Ihrem Postfach
- Dateien ausführen oder Makros öffnen
- auf Buchungsseiten Ihre Besucher verfolgen oder fremde Skripte laden
- die Arbeit einzelner Personen auswerten
Weiterlesen
Team, Rollen und Rechte
Owner und Mitarbeiter, Rechte je Postfach und Bereich, Anmeldung mit zweitem Faktor, Betriebsrat.Google Workspace und Microsoft 365
Welche Dienste ZORYVO verbindet, welche Berechtigungen es dafür braucht und was nicht geht.Zugang und Einrichtung
Wie Sie zu einem Zugang kommen, was Sie brauchen und wie die ersten Schritte aussehen.
ZORYVO ist im Pilotbetrieb
Zugänge richten wir derzeit persönlich ein. Wenn Sie ZORYVO in Ihrem Unternehmen ausprobieren möchten, schreiben Sie uns über das Formular „Zugang anfragen“.